Hallo liebe LeserInnen,
ich werde häufig als Beispiel “gelungener Integration” propagiert. Doch was meinen eigentlich die Menschen, die dies behaupten? Oder was wollen sie damit anderen vermitteln? Welcher Wunsch liegt dieser Aussage zu Grunde?
Herr Schmitt: “Dieser Kollege soll den Migrantenschülern (damit sind meistens nur Araber, Türken, Kurden, etc. gemeint) als Vorbild dienen. Damit werden wir diesen Kindern unseren genialen kulturellen Reichtum besser vermitteln.”
Doch, wenn der Lehrer (mit Migrationshintergrund) mit diesen Schülern sich in deren Muttersprache unterhält, damit er von diesen mehr Akzeptanz findet, bekommt der “Kanacke im Kollegium” nur Hassblicke von anderen Lehrern. Blicke, die kulturelle Überlegenheit und Verachtung der “Kanacken-Kultur” ausdrücken.
Herr Schmitt: “Scheisse, wen haben wir uns da in UNSERE Schule geholt? Wie werden wir diesen Kanacken im Lehrerzimmer los?” Ist er eigentlich einer von UNS oder einer von DENEN?
Sorry, aber ich tue nur meinen Job. Und zu meinem Job gehört es die Menschen von dort abzuholen, wo sie sich derzeit befinden. Mein Job ist nicht euren “Kulturfaschismus” zu verbreiten und den Migrantenschülern das Gefühl vermitteln, dass ihre Sprache, Feste oder Bräuche minderwertig sind.
Tags:Araber, Kulturfaschismus, Kurden, Muttersprache, Türken